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September

von Annie Mazzola

Liebe Persona-Freundinnen, wie geht es euch? Willkommen zurück in unserer Plauderecke für Tipps und Gespräche. Ihr denkt vielleicht, das hier sei ein Stil-Ratgeber von einem Branchenprofi – in Wahrheit ist es einfach der Gedankenaustausch einer Freundin für zu Hause, genau wie ihr es seid. Eine Freundin, die jeden Morgen aus dem Bett aufsteht, nach der üblichen Aufwach- und Skincare-Routine vor den unbeweglichen Kleiderbügeln steht und sich dieselbe Frage stellt: „Was ziehe ich bloß an?“, gefolgt von dem ebenso klischeehaften „Ich habe einfach nichts anzuziehen“.

Ich würde jetzt zu gerne eure Gesichter sehen, denn ich weiß genau, dass wir (fast) alle dasselbe Schicksal teilen. Das Problem – das habe ich erst nach Jahren voller Fehl-Outfits und radikalem Ausmisten verstanden – ist nicht „nicht zu wissen, was man anziehen soll“, sondern „nicht zu wissen, wie man es kombiniert“. Und obwohl das sehr ähnlich klingt, werdet ihr gleich sehen, dass es da einen riesigen Unterschied gibt.

Ich habe das Wort „Ausmisten“ erwähnt, aber schauen wir uns mal den engen Verwandten dieses Begriffs an: den Schicksalstag des „Kleiderschrank-Wechsels“. Meiner Meinung nach ist das ein etwas extremes Konzept, das einen harten Schnitt zwischen den wärmeren und kälteren Jahreszeiten machen will. Dabei kann man so viele Kleidungsstücke wunderbar miteinander mixen, ohne sie starr nur einer bestimmten Zeit des Jahres zuzuordnen.

Denn seien wir mal ehrlich: Ist für euch wirklich schon der Moment gekommen, um leichte Kleidungsstücke und Röcke zu verabschieden? Oder das heiß geliebte Oversize-Hemd, das euch den ganzen Sommer über begleitet hat? Ich würde sagen: Nein! Wir brauchen also einen Plan, und der ist denkbar einfach: Wir verabschieden uns ganz entspannt von der leichten Sommerkleidung und gleiten Schritt für Schritt in den Herbst hinein.

Dieses Oversize-Hemd könnt ihr zum Beispiel mit einem T-Shirt darunter tragen oder lässig um die Taille binden – denn auch wenn es noch warm ist (und noch nicht die Zeit für den Strickpullover gekommen ist), weiß man ja nie, ob späten Nachmittag nicht doch ein kühles Lüftchen weht...

 

Ihr wollt das wunderschöne Häkel-Top nicht ungenutzt in der Schublade lassen, aber der Nude-Look ist euch in der Stadt definitiv zu viel? Zieht es einfach über ein T-Shirt, gerne in Kontrastfarben, um das Spiel mit den Transparenzen beizubehalten (und es gleichzeitig absolut alltagstauglich für die öffentlichen Verkehrsmittel zu machen).

Und was ist mit dem Midi-Rock, der euch schon durch tausend Looks gerettet hat? Probiert ihn doch mal mit Loafern, Sneakern oder später im Jahr mit Boots aus – ihr werdet es lieben.

 

Ach, und wartet mal! Das Oversize-Kleid, das ihr praktisch ununterbrochen getragen habt und einfach nicht wegpacken wollt – macht es so: Zieht entweder ein figurbetontes T-Shirt darunter an – aber bitte wirklich eng anliegend, sonst droht der Sack-Effekt – oder kombiniert ein Oversize-Denim-Hemd darüber mit einem Gürtel in der Taille, der eure Silhouette betont und euch trotzdem einen extrem gemütlichen Look verleiht.

Kategorie: Persona by Elettra Lamborghini
Kategorie: Persona by Elettra Lamborghini

Kurz gesagt: Traut euch einfach etwas... bevor ihr Sachen wegräumt, von denen ihr glaubt, sie für die nächsten 10 Monate nicht mehr tragen zu können!